Die Cembalosonaten können nicht mit der Frische und den Innovationen der besten Klaviersonaten eines Mozart oder Haydn mithalten, sind eher gefällige Divertissements, gehen aber in ihren Anforderungen über das weit hinaus, was an Werken für die Amateure der Zeit veröffentlicht wurde. Er verwendet gängige Floskeln incl. der unvermeidlichen Alberti-Bässe, geht aber ziemlich abwechslungsreich mit ihnen um. Vor allem die Länge der Sätze dürfte viele Kenner und Liebhaber vor zu große Anforderungen gestellt haben.
Sie wurden aber schon mehrere Male auf historischen Tasteninstrumenten eingespielt.
Derzeit erhältlich an Aufnahmen auf Cembalo ist eine CD mit
Paule van Parys, die ich nicht kenne:
Ich besitze eine ältere vergriffene Aufnahme von
Laura Alvini
, die ich gelungen finde, aber unbedingt haben muß man das nicht ... bei mir bleibt der Eindruck, man könnte aus diesen Stücken durchaus mehr herausholen. (Die Wiederveröffentlichung ist momentan sogar nur teurer zu haben:
Auf Hammerklavieren (kenne ich aber noch nicht):
Diane Andersen
Francesco Giammarco