Unbekannt
Freitag, 5. Februar 2010, 14:58
Guten Tag
Juan Bautista José Cabanilles wurde im September 1644 im Dorf Algemesí in der spanischen Provinz Valencia als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Über seine musikalische Ausbildung, wie über sein ganzes Leben sind nur spärliche, teils widersprüchliche Angaben überliefert, er durchlief jedenfalls eine Ausbildung und Weihe zum Priester. 1665 wurde er an der Kathedrale zu Valencia zum zweiten Organisten ernannt, ab 1666 begleitete er dort 45 Jahre lang das Amt des ersten und einzigen Organisten. An der Kathedrale fanden zu dieser Zeit neben den sonn- und feiertäglichen Gottesdiensten eine große Menge geistlicher Morgenandachten und feierlicher Vespern statt, die einen immensen Musikbedarf erforderten. Cabanilles wurde mehrmals nach Frankreich eingeladen, um bei feierlichen liturgischen Zeremonien mitzuwirken. Zwischen 1675 und 1677 war er zusätzlich mit der Ausbildung der Chorknaben betraut, ob er auch das Amt des Kapellmeisters der Kathedrale innehatte ist nicht bekannt. Cabanilles komponierte einige mehrchörige Werke, darunter ein Villancico für fünf Chöre. 1703 wurde ihn ein Assistent zur Seite gestellt, 1712 starb er und wurde im Dom zu Valencia beigesetzt.
Erhalten sind von Cabanilles ca. 200 Werke mittleren Ausmaßes sowie etwa 1000 Verso, kleine Stücke für den Gottdienst und ein umfangreiches Orgelschaffen. Seine zahlreichen Orgelwerke –erhalten in vielen Abschriften seiner Schüler- bestätigen in ihrer Qualität und Virtuosität den besonders in Spanien häufig zu lesenden Beinamen „Cabanilles - Der spanische Bach“. Viele von Cabanilles Kompostionen sind virtuos und zukunftsweisend geschrieben, eine Mischung aus Tradition und Innovation.
Gruß
aus der Kurpfalz
Bernhard
Juan Bautista José Cabanilles wurde im September 1644 im Dorf Algemesí in der spanischen Provinz Valencia als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Über seine musikalische Ausbildung, wie über sein ganzes Leben sind nur spärliche, teils widersprüchliche Angaben überliefert, er durchlief jedenfalls eine Ausbildung und Weihe zum Priester. 1665 wurde er an der Kathedrale zu Valencia zum zweiten Organisten ernannt, ab 1666 begleitete er dort 45 Jahre lang das Amt des ersten und einzigen Organisten. An der Kathedrale fanden zu dieser Zeit neben den sonn- und feiertäglichen Gottesdiensten eine große Menge geistlicher Morgenandachten und feierlicher Vespern statt, die einen immensen Musikbedarf erforderten. Cabanilles wurde mehrmals nach Frankreich eingeladen, um bei feierlichen liturgischen Zeremonien mitzuwirken. Zwischen 1675 und 1677 war er zusätzlich mit der Ausbildung der Chorknaben betraut, ob er auch das Amt des Kapellmeisters der Kathedrale innehatte ist nicht bekannt. Cabanilles komponierte einige mehrchörige Werke, darunter ein Villancico für fünf Chöre. 1703 wurde ihn ein Assistent zur Seite gestellt, 1712 starb er und wurde im Dom zu Valencia beigesetzt.
Erhalten sind von Cabanilles ca. 200 Werke mittleren Ausmaßes sowie etwa 1000 Verso, kleine Stücke für den Gottdienst und ein umfangreiches Orgelschaffen. Seine zahlreichen Orgelwerke –erhalten in vielen Abschriften seiner Schüler- bestätigen in ihrer Qualität und Virtuosität den besonders in Spanien häufig zu lesenden Beinamen „Cabanilles - Der spanische Bach“. Viele von Cabanilles Kompostionen sind virtuos und zukunftsweisend geschrieben, eine Mischung aus Tradition und Innovation.
Gruß
aus der Kurpfalz
Bernhard