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Im Schatten Purcells und Händels - Britische Komponisten des Spätbarock und der Klassik

Unbekannt Donnerstag, 1. Juli 2010, 21:21
Ich möchte diesen Thread aus einem anderen Forum mal hierher holen, weil ich eben seit langer Zeit wieder eine CD von Boyce drehe...
Auch wenn ich nach Komponisten aus Barock UND Klassik frage, so lasse ich ihn mal hier stehen...

Ich möchte in diesem Thread gerne eure Kenntnisse britischer Komponisten erfragen, die in der Zeit von 1700 – 1850 lebten und arbeiteten (Händel und Purcell schließen wir erstmal aus). London war ja zur Zeit des Barock und auch der Klassik kein unbekanntes Terrain. Selbst Mozart spielte ja mit dem Gedanken, auf Anraten Haydns dort zu gastieren…
Ich denke da z. B. an Thomas Arne oder William Boyce, von denen ich selbst die eine oder andere Aufnahme besitze.
Was ist euch bekannt? Gibt es englische Liedkomponisten? Gab es überhaupt einen „englischen“ oder „britischen“ Stil? Ist die britische „Klassik“ unterbewertet oder bestand sie nur aus Kleinmeistern? Ich freue mich auf viele Antworten...
Unbekannt Donnerstag, 1. Juli 2010, 22:10
Da fällt mir spontan Thomas Linley der Jüngere ein... der ein unglaublich begabter Komponist war, aber leider mit 19 Jahren bei einer Bootstour ertrank... Er war in Jugendzeiten mit dem jungen Mozart befreundet, und beide hatten offenbar eine Seelenverwandschaft entdeckt.
Ich kenne von ihm nur sein einziges erhaltenes Violinkonzert, F-Dur, mit einem wudnerschönen zweiten Satz, zu hören auf dieser CD, kongenial gespielt von Elizabeth Wallfisch:

Der Stil ist eindeutig galant, und Linley beweist großes kompositorisches Können, aber ob das jetzt so idiomatisch englisch ist, kann ich nicht beurteilen. Auffällig ist jedoch die Kürze des zweiten Satzes - gerademal 2 Minuten - die aber durch melodische Süße wettgemacht wird - ein Stil, den Peter Holman im Booklet "schottisch" nennt...keine Ahnung, wie das zu beurteilen ist. Mir jedenfalls gefällt diese Musik sehr! :yes:
Unbekannt Donnerstag, 1. Juli 2010, 22:20

Ich möchte in diesem Thread gerne eure Kenntnisse britischer Komponisten erfragen, die in der Zeit von 1700 – 1850 lebten und arbeiteten (Händel und Purcell schließen wir erstmal aus).


Na, Purcell wird ja bereits durch das gewählte Zeitintervall ausgeschlossen. Damit klar ist, daß nicht nach Lawes, Locke & Zeitgenossen gefragt ist, habe ich den Titel von "Barock" zu "Spätbarock" geändert.

Zitat

Ich denke da z. B. an Thomas Arne oder William Boyce, von denen ich selbst die eine oder andere Aufnahme besitze.


Zu Thomas Augustine Arne gibt es sogar schon einen eigenen thread: Thomas Augustine Arne (1710-1778): "Rule, Britannia!"

Zitat

Ist die britische „Klassik“ unterbewertet oder bestand sie nur aus Kleinmeistern? Ich freue mich auf viele Antworten...


Ich mache keinen Hehl daraus, daß mir die britische Musik vor 1700 deutlich mehr bedeutet als die nach 1700.
Dennoch mag ich z.B. die Scarlatti-Bearbeitungen von Charles Avison (1709-1770) sehr gerne, der übrigens hier schon kürzlich Thema war.



Ich kann die Aufnahme ebenfalls empfehlen. Die war mal als Alpha-Katalog-CD günstig zu haben, daher werden sie wahrscheinlich relativ viele kennen.

Viele Grüße,
Martin.
Unbekannt Freitag, 2. Juli 2010, 00:35
Über Avison, Boyce und Stanley werde ich in den nächsten Wochen eigene threads eröffnen, Arne gibt es wie erwähnt schon.

Und ja, einen typisch britischen Stil gibt es meiner Ansicht nach durchaus, der von den starken Einflüssen Händels auf der einen und der italienischen Komponisten wie Corelli und Geminiani auf der anderen Seite geprägt ist, sehr melodiös-vokalmäßig angelegt. Aus den gleichen Gründen schreiben sie Konzerte ganze anderer Art als ihre kontinentalen Kollegen, stark von Concerti grossi ausgehend.
Unbekannt Freitag, 2. Juli 2010, 00:55
Ich denke, es wäre sinvoll, hier etwas differenzierter vorzugehen.
Es gibt relativ wenige englische barocke Komponisten von großer Bedeutung nach Purcell's Tod 1695 - Händel wirft da wirklich einen großen Schatten. Mir fällt da nicht viel ein, Roseingrave, Richard Jones, Maurice Greene, wer noch?
Die Generation Arne, Avison, Boyce, Stanley gehört schon in die Frühklassik.
Linley etc. schon in die Klassik.
Jeder von denen ist einen eigenen Thread wert ...
Unbekannt Freitag, 2. Juli 2010, 10:03
Mir fällt da nicht viel ein

Johann Christoph Pepusch wird wohl auch nicht als "britischer Komponist" durchgehen, fürchte ich.
:wink:
Unbekannt Freitag, 2. Juli 2010, 12:51
Wieso nicht? Wenn Georg Friedrich Händel als einer durchgeht ... Gilt Lully als italienischer Komponist?

Irgendwie ist Geminiani auch ein britischer Komponist.

Viele Grüße,
Medard
Unbekannt Sonntag, 4. Juli 2010, 00:18
Ich kenne von ihm nur sein einziges erhaltenes Violinkonzert, F-Dur, mit einem wudnerschönen zweiten Satz, zu hören auf dieser CD, kongenial gespielt von Elizabeth Wallfisch:


Darüber ließe sich leidlich streiten (also über das Spiel der Wallfisch), die CD hatte mich damals bitter enttäuscht, obwohl die inkludierten Werke alle sehr interessant sind, besonders der Anklang an die Pöbel-Arie aus Glucks 'Pilgern' in einem der Finalsätze...

:beatnik:
Unbekannt Sonntag, 4. Juli 2010, 11:37

Zitat

Darüber ließe sich leidlich streiten (also über das Spiel der Wallfisch), die CD hatte mich damals bitter enttäuscht, obwohl die inkludierten Werke alle sehr interessant sind, besonders der Anklang an die Pöbel-Arie aus Glucks 'Pilgern' in einem der Finalsätze...
Was stört dich an ihrem Spiel? Fand es bisher eigentlich immer ganz erbaulich - stört dich vielleicht ihr Ton?
Und welches Stück war das mit dem Gluck-Anklang? Täte mich interessieren! 8o
Unbekannt Sonntag, 4. Juli 2010, 15:28
Das müßte Shaw- oder Wesley-Finale gewesen sein...

:music:
Unbekannt Sonntag, 11. Juli 2010, 12:14
Es gibt von eben diesem Jungverstorbenen [Linley] eine extrem knifflige und schwierige Violinsonate, die Elizabeth Wallfisch IMO sehr beherrscht auf dieser - vergriffenen - CD interpretiert:


Anhören geht direkt bei Hyperion.
Unbekannt Donnerstag, 5. August 2010, 08:42
Guten Morgen

John Christopher Smith (Johann Christoph Schmidt) -geb. 1712 in Ansbach, gest. 1795 in Bath- war Sohn von Händels Sekretär Johann Christoph Schmidt (John Christopher Smith Sr.) und war neben seiner Tätigkeit als Händels Mangager und Hauptkopist ebenfalls als Komponist von Opern und Cembalowerken bekannt. Händel hatte ihn zu u.a. zu Pepusch und Roseingrave in die Lehre geschickt.

Gruß :wink:

aus der Kurpfalz

Bernhard
Unbekannt Donnerstag, 5. August 2010, 11:13
Ich denke, es wäre sinvoll, hier etwas differenzierter vorzugehen.
Es gibt relativ wenige englische barocke Komponisten von großer Bedeutung nach Purcell's Tod 1695 - Händel wirft da wirklich einen großen Schatten. Mir fällt da nicht viel ein, Roseingrave, Richard Jones, Maurice Greene, wer noch?
Die Generation Arne, Avison, Boyce, Stanley gehört schon in die Frühklassik.
Linley etc. schon in die Klassik.


Da macht sich meine Sortierung mal bezahlt, und ich darf aus dem entsprechendem Ordner benennen (nach Pepusch):

1670-spätes17.Jhdt Morgan, Thomas
1679-1752 Castrucci, Pietro
1687-1762 Geminiani, Francesco
1688-1766 Roseingrave, Thomas
1695-1750 Sammartini, Giuseppe
1696-1755 Green, Maurice
1700um - 1766 Chilcot, Thomas
1709-1770 Avison, Charles
1710-1778 Arne, Thomas Augustine
1711-1779 Boyce, William
1712-1765 Hebden, John
1712-1786 Stanley, Charles John
1715-1783 Nares, James
1717-1791 Williams, William
1718-1763 Mudge, Richard
1721-1799 Hellendaal, Pieter
1721-1810 Garth, John
1723-1783 Abel, Carl Friedrich
1738-1797 Hayes, Philip
1756-1778 Linley the Younger, Thomas

Weggelassen habe ich Herschel, Hook und Viotto, die alle eher zur Generation Beethoven gehören.

Am anderen Ende der Epoche stehen, gehören aber wohl hierhin:

1655-1730 Finger, Gottfried
1668um - 1735 Eccles,John
1670um-1740um Dieupart, Charles
1680-1735 Valentine, Robert


Von Thomas Linley dJ gibt es bei Helios noch eine schöne CD mit "Music for The Tempest" (1777) und "Overture to The Duenna" (1775, 2 horns, 2 oboes, 2 bassoons, strings & continuo), sowie den drei Kantaten "In Yonder Grove" (1773, f soprano, 2 horns, 2 oboes, 2 bassoons, cello solo, strings & continuo], "Ye nymphs of Albion's beauty-blooming isle" (f soprano, horn solo, oboe solo, strings & continuo) und "Daughter of Heav'n, fair art thou! (Darthula)" (f soprano, 2 horns, strings & continuo). Es spielen The Parley of Instruments unter Paul Nicholson.
Unbekannt Donnerstag, 5. August 2010, 15:15
Hast Du auch eine Liste vor Pepusch - das ist sehr praktisch! :wink: :jubel:
Unbekannt Donnerstag, 5. August 2010, 15:28
Kennt Ihr diese Auflistungen?
Ich finde sie ganz übersichtlich und praktisch.

lg vom eifelplatz, Chris.
Unbekannt Donnerstag, 5. August 2010, 15:38
Büschen bunt, aber ja, sehr nützlich ... :D

Und auf Anhieb fallen mir da ein Dutzend Komponisten ein, die fehlen: Weckmann, Balbastre ....
Unbekannt Donnerstag, 5. August 2010, 15:55
Ja, vor allem für die spätere Zeit wird es dünn, aber für einen schnellen Überblick finde ich sie ganz gut.

lg, Chris.
Unbekannt Donnerstag, 5. August 2010, 16:09
Hast Du auch eine Liste vor Pepusch - das ist sehr praktisch! :wink: :jubel:


Meine Liste enthält aber nur Komponisten, die auch mit Musik in meiner Sammlung vertreten sind!

Neben den bereits genannten 4 Komponisten sind vor Pepusch im Ordner "Purcell und Zeitgenossen" noch vertreten:

1621-1677 Locke, Matthew
1630-1663 Baltzar,Thomas
1649um-1708 Blow, John
1656um-1707 Hall, Henry
1659-1695 Purcell, Henry
1674um-1707 Clarke, Jeremiah
-1714 Matteis, Nicola


Das Geburtsjahr von Matteis fehlt mir noch (hat das jemand zur Hand?)


Davor kommt der Ordner mit der Musik ungefähr aus der Tudor-Zeit

1464-1521 Fayrfax, Robert
1485um - 1557 Ludford, Nicolas
1495um - 1545 Taverner, John
1505um - 1572 Tye, Christopher
1505um - 1585 Tallis, Thomas
1505um - 1585um Merbecke, John
1515um -1558 Sheppard, John
1538um - 1574 White, Robert
1540um - 1623 Byrd, William
1545um - 1602 Holborne, Anthony
1550um -1630 Mundy, John
1554 - 1638 Bevin, Elway
1555um - 1630 Mundy,John
1557um - 1602 Morley,Thomas
1558um -1638 Carlton, Richard
1562um - 1628 Bull, John
1563 - 1626 Dowland, John
1567-1620 Campion, Thomas
1569um -1645 Hume, Tobias
1570um - 1626 Cooper, John
1571-1627 Lupo, Thomas
1571 - 1638um Ward, John
1572 - 1656 Tomkins, Thomas
1574 - 1638 Wilbye, John
1575 - 1628 Ferrabosco, Alfonso dJ
1575um - 1614um Bennet, John
1575um - 1623 Weelkes, Thomas
1575um - Woodcock, Clement
1580 - Vautor, Thomas
1582 - 1630nach Simpson, Thomas
1583 - 1625 Gibbons, Orlando
1592-1678 Jenkins, John
1602-1645 Lawes, William
1605um-1669 Simpson, Christopher



Zeitlich davor dann die Ordner "John Dunstable und Umfeld" und "Englisches MA". Letzterer Ordner ist dann nicht mehr chronologisch nach Komponisten, sondern nach ausführenden Ensembles geordnet.

Wenn Interesse an den übrigen Listen besteht, ich poste sie hier gerne. So habe ich meine Musik aus dem UK auf der Fp sortiert.
Unbekannt Donnerstag, 5. August 2010, 17:04
Das Geburtsjahr von Matteis fehlt mir noch (hat das jemand zur Hand?)
Hélène Schmitt hat Werke von Nicola Matteis eingespielt. Im Booklet schreibt sie, daß er 1672 in London ankam und damals wahrscheinlich 25-30 Jahre alt gewesen sei. Demnach wäre er um 1645 geboren, in Neapel übrigens:



Ein anderer interessanter Italiener in England - ich kenne ihn ebenfalls durch eine Einspielung von Hélène Schmitt - war Giovanni Stefano Carbonelli (ca. 1690-1772), der 1719 von Rom aus in London eintraf. Er war Schüler von Corelli gewesen. In England war er Leiter des Thratre Royal, Drury Lane, und wirkte später an Aufführungen von Oratorien Händels mit - so die Violinistin im Booklet ihrer Carbonelli-Einspielung:



Beide CDs kann ich nur wärmstens empfehlen!

:wink:
Unbekannt Samstag, 23. Oktober 2010, 09:10
Von William Boyce ist jetzt eine Doppel-CD mit Triosonaten wieder aufgelegt worden:



Eine sehr lobende Rezension im Rondo gibt´s auch schon.

Gruß, Carola
Unbekannt Freitag, 3. Dezember 2010, 07:13
ein absoluter Tipp ist John Eccles (1668 - 1735)
Er war "Master of the King's Musicke" sollte für eine gewisse Qualität bürgen ;)

von ihm gibt es auch zwei ganz tolle Werke auf CD:



Die Oper Semele ist eine der wenigen englischsprachigen Opern neben Lockes Psyche, Blows Venus et Adonis und den Purcell Werken, die überhaupt auf CD vorliegen.
Die Oper oder Masque wurde 1707 in London aufgeführt.
Ich habe nicht diese Einspielung, aber einen Mitschnitt unter Hickox - das Werk ist wirklich sehr schön.
Zwar nicht so dramatisch, wie Händel oder Marais, aber es lohnt sich.

Sehr interessant ist auch der Komponistenwettstreit um William Congreves "The Judgement of Paris"



In London komponierten gleich mehrere Komponisten auf dieses Libretto, Daniel Purcell (wessen Sohn bzw. seit einiger Zeit ja eher Bruder das ist, dürfte klar sein) John Weldon, Gottfried Finger und John Eccles.
Die Version von Weldon habe ich als Radiomitschnitt, vor einigen jahren wurden alle 3 Werke mal im Radio gesendet.
Weldon ging auch als Sieger hervor, Eccles machte nur Platz zwei.

Hier wird musikalisch alles aufgefahren und ein Feuerwerk abgebrannt.
Das ganze ist auch recht amüsant und voller schöner Melodien.

Eccles dürfte wohl der interessanteste Komponist in England zwischen Purcell und Händel sein.

Leider ist von den 4 Vertonungen diejenige von Finger, die von Zeitgenossen zwar als beste, aber bei der Jury als letzte Abschnitt, verloren.
Unbekannt Dienstag, 14. Dezember 2010, 07:06
James (Jacques) Paisible (c.1656 - 1721 ist auch ein Komponist der sich durchaus lohnt.

Er kam wohl mit Robert Cambert aus Paris mit nach London, und spielte die nagelneue Oboe am Hofe Charles II.

Von seiner Musik gibt es nicht allzuviele Aufnahmen.
Diese CD hier mit recht hübschen Suiten gefällt mir sehr:



Die Besetzung ist kammermusikalisch, zwei Blockflöten mit B.C. wer solche Musik mag, kommt auf seine Kosten.

Und diese Cd ist auch sehr schön:



Bühnenmusiken von Paisible und Croft, interpretiert durch die London Oboe Band.
Es sind schöne Suiten nach frz. Vorbild die auch große Ähnlichkeiten mit den Bühnenmusiken von Purcell haben.

Ein kleines Highlight ist das Jazz-Stück am Schluss der CD :D


James Paisible wurde auch Günstling des Königs und heiratete dessen Mätresse Moll Davis - allerdings war das das nur eine Scheinehe, da Paisible nie einen Hel daraus machte, dass er nicht nur Oboen und Flöten...äh naja ihr wisst schon :D :hide:
Charles verheiratete seine Mätresse öfter um andere Mätressen zu beruhigen.
Irgendwann wurde er vor ein Kirchengericht berufen weil sein ausschweifendes Leben nichtmehr tragbar war.
Er wurde befragt, wieviel Mätressen er denn nun habe - darauf soll Charles gesagt haben, ich denke es sind 39, für jeden Glaubensartikel unserer Kirche eine - so ergeben ich unserer anglikanischen Kirche. :hahaha:
Unbekannt Samstag, 18. Dezember 2010, 20:44
Habe heute im Booklet folgender CD die Namen eines hier- so weit ich weiß - nicht erwähnten Kirchenmusikers entdeckt:
Pelham Humfrey.
Er und John Blow haben laut CD-Text mit Purcell beim Komponieren von Anthems zusammen gearbeitet.

Purcell: Anthems, Deller Consort, Dir. Alfred Deller (harmonia mundi)

Diese CD aus dem Jahre 1993 ist nicht mehr erhätlich, aber ein ähnliches Cover läßt sich auf dieser CD von Blow entdecken: