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Alessandro Scarlatti: Die weltlichen Vokalwerke

Unbekannt Montag, 22. März 2010, 20:20
Im Verzeichnis der Werke Alessandro Scarlattis finden sich über 70 Opern (darunter sechs von zweifelhafter Authentizität), dazu Beiträge zu 16 Opern-Pasticcios - er galt als der bedeutendste Vertreter der napoletanischen Oper seiner Zeit, auch wenn er sich einmal über den vulgären Geschmack des dortigen Publikums beklagt hat.
Dazu kommen noch über dreißig Serenaden für bis zu 6 Stimmen und Instrumente, alles Auftragsarbeiten, und über 600 Kammerkantaten, die ihm sicher zugeschrieben werden können, sowie mehr als 100 von zweifelhafter Zuschreibung.
Eine Sonderstellung nehmen seine acht Madrigale ein, die zu den letzten der Gattung zählen.

Diese Werke hier alle auch nur aufzuzählen, geschweige denn sie zu beschreiben, wäre kaum möglich, also beschränken wir uns klugerweise auf die auf CD vorgelegten Werke.

Scarlattis Opern, fast immer als dramma per musica bezeichnet, sind mit relativ einfachen Mitteln zu realisieren, verlangen wenig ausgefeilte Bühnentechnik; die Charaktere sind selten von größerem Tiefgang - die Hauptattraktion waren die Sangeskünste. Von einem Opernkomponisten der damaligen zeit wurde erwartet, daß er den Sängern die Arien passend zur Stimme schreibt, damit sie auch ihre Improvisationskünste im Dacapo möglichst gut entfalten können. Manche Opern enthalten 40 bis 60 Arien, von denen dann einige natürlich sehr kurz ausfallen. Die Mehrheit wird nur vom basso continuo begleitet, obwohl er im Lauf seiner Karriere immer ausführlicheren Gebrauch vom Orchester macht; von der differenzierten Ensemblebehandlung eines Händel ist er aber weit entfernt - allerdings hat Händel sich unglaublich viel bei ihm abgehört. In Stil und Qualität ist er dabei erstaunlich konsistent, ich habe bisher noch kein schlechtes Stück gehört. Seine Melodien sind sehr sanglich, auf diesem gebiet scheint er einen schier unendlichen Einfallsreichtum gehabt zu haben.
Von den Kantaten sind die meisten für hohe Stimmen und nur vom continuo begleitet, einige sind auch für zwei oder drei Sänger und enthalten Dialoge, die Sujets sind meistens pastoraler Natur. Auffällig ist der im Lauf der Zeit immer stärker ausgeprägte chromatische Charakter der Rezitative in den Kantaten, was Heinichen 1728 dazu veranlasste, Scarlattis extravagante und irreguläre Harmonik zu kritisieren - ein Zug, den Sohn Domenico in seinen Kantaten noch weiter getrieben hat.

Literatur:
Donald J. Grout: Alessandro Scarlatti, in The New Grove Dictionary of Music and Musicians, 1980 & 2000, auch in The New Grove Italian Baroque Masters
Max Lütolf (Hg.): Alessandro Scarlatti und seine Zeit. Bern/Stuttgart/Wien: Paul Haupt Verlag 1995 (Beiträge zu verschiedenen Aspekten des Werkes auf deutsch, italienisch, englisch und französisch)
Reinhard Strohm: Die italienische Oper im 18. Jahrhundert. Wilhelmshaven: Heinrichshofen's Verlag 1979
Unbekannt Montag, 22. März 2010, 20:33
Zum Einstieg möchte ich meine Lieblings-CD mit Kantaten empfehlen:


:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Sänger und Ensemble sind vom feinsten, was Italiens Barockszene 1990 zu bieten hatte: Cristina Miatello, Claudio Cavina, Gianpaolo Fagotto, Flötist Lodovico Scoppola, Rinaldo Alessandrini schlägt ein hervorragend rhythmisches Cembalo, Roberto Sensi swingt fast schon auf dem Violone (man höre track 3), Paolo Pandolfo streicht die Gambe.
Es geht natürlich um die Liebe, die auch mal in napoletanischem Dialekt besungen wird, und Amor als brutaler Sohn einer Hure ... die melodischen Qualitäten sind unbestreitbar, die Sänger werden ihnen voll gerecht. Claudio Cavina glänzt hier besonders.
Unbekannt Montag, 22. März 2010, 20:37
die Charaktere sind selten von größerem Tiefgang - die Hauptattraktion waren die Sangeskünste

Dazu muss ich bemerken, dass Scarlatti in seinen letzten Opern (soweit ich sie kenne [EDIT: vor allem aus der Biographie von Dent]) - ebenso wie in seinen Oratorien - und vor allem in seinen letzten, Griselda, durchaus bemüht ist, den Charakteren Tiefgang zu geben, was er auch mit den kunstvollen Ausarbeitung der Rezitative - die oft fast schon an Ariosi grenzen - erreicht. Das oben zitierte mag also hauptsächlich für seine früheren Opern stimmen.
Dabei muss man aber betonen, dass Scarlatti an die Beschreibung der Charaktere tatsächlich eher in den Rezitativen arbeitet, die meisten Arien sind - wie oben richtig gesagt - den "Sangeskünsten" gewidmet, obwohl auch dramaturgisch wichtige Arien vorkommen. (Das ist aber doch eher für die Oratorien typisch.)
Ich werde versuchen, sobald wie nur möglich, die Oper Griselda vorzustellen, um dies auch mit einem Beispiel untermauern zu können.

LG
Tamás
:wink:
Unbekannt Montag, 22. März 2010, 21:25
Guten Abend
Von den Kantaten sind die meisten für hohe Stimmen und nur vom continuo begleitet, einige sind auch für zwei oder drei Sänger und enthalten Dialoge, die Sujets sind meistens pastoraler Natur.

Die herrliche für die Accademia dell`Arcadia geschriebene Kammerkantate" Ferma ormai, fugace e bella ", sie wurde im Dezember 1724 wenige Wochen vor Scarlattis Tod komponiert und handelt von Nymphen, Hirtenknaben und der Vergänglichkeit irdischer Freuden, liegt mir in dieser bravourösen



Einspielung mit dem Altus Andreas Scholl und der Accademia Bizantina vor. A. Scarlatti war ab 1707 -u.a. mit Bernado Pasquini und Arcangelo Corelli- Mitglied der berühmten italienischen Accademia dell´Arcadia, einem exklusiven Zirkel von Musikeren und Literaten in Rom aus dem Umkreis um die dort lebende Königin Christine von Schweden.

Seine Kantate " Ammore, brutto figlio de pottana ", für Tenor, Streicher und B.c. hat das Ensemble Accordone auf dieser



CD, wie ich meine sehr reizvoll, im neapolitanischen Dialekt eingespielt.

Gruß :wink:

aus der Kurpfalz

Bernhard
Unbekannt Dienstag, 23. März 2010, 10:32
Griselda, seine letzte Oper, hat Scarlatti, wie es aussieht gewisserweise auch als sein musikalisches Testament gedacht.
René Jacobs sagt dazu in einem Interview:

Zitat

Gegen Ende seines Lebens geriet Scarlatti in eine tiefe psychische Krise, er war nicht mehr zufrieden mit der Art und Weise, wie die Musik sich entwickelte, speziell die Musik für das Theater: Immer jüngere Komponisten, die gefälligere Musik machten, eingängige Musik, ja fast oberflächliche Musik - ich denke da an Johann Adolph Hasse - hatten immer mehr Erfolg. Scarlatti war müde und resigniert, wenn er sich ansah, wie die Oper sich entwickelt hatte.
Da nimmt es auch nicht Wunder, dass Scarlatti sich besonders bemüht hat, seine ganze Inventio zu zeigen, sein ganzes Könnnen in Noten zu bannen. Der Librettist, Francesco Maria Fürst Ruspoli (auch aus der Händel-Biographie bekannt), hat das ältere Textbuch von Apostolo Zeno für eine halbprivate Aufführung umgestaltet, und dabei die Personen zu psychologisieren, individueller zu gestalten - und darin war freilich auch Scarlatti ein Partner.

Zitat

Sie [die Charaktere] sollen verständlicher werden nicht nur durch das, was sie sagen, sondern auch durch die Musik natürlich. Beim Vergleich der etwa zeitgleich entstandenen Griselda-Vertonung von Giovanni Bononcini mit der von Scarlatti stellt man fest: In der Scarlattis Musik steckt mehr Allegorie.
Aber nicht nur durch die allegorische Deutung der Arien, was ähnlich wie bei Bach durch spezielle Klangfarben und musikalischen Effekten geschieht:

Zitat

Gualtiero singt: "Ich habe in meinem Herz zwei Flammen. Die eine ist die Schönheit, die andere ist die Seelenstärke." Die Schönheit wird musikalisch versinnbildlicht durch die Flöte, die Seelenstärke durch die Oboe. Wenn ich das so betrachte, ist Scarlatti Bach näher als Händel, diesen Wettstreit der Instrumente kennen wir aus Bachs Kantaten. Und Bach, das wissen wir, hat Scarlatti sehr geschätzt...
,sondern auch - und vielleicht noch im stärkerem Maße - in den Rezitativen: mit zunehmendem Alter hat Scarlatti immer mehr versucht die Grenzen zwischen Rezitativ und Arie zu verschmelzen. Das hat er schließlich dadurch erreicht, dass die Rezitative viele Arioso-Teile enthalten, und die Arien weniger kantabel, als deklamierend gesetzt sind.
In "Griselda" triumphiert schließlich sogar das Rezitativ: die letzte Szene: die des Vergebens, die Wendung zum "Happy End" hat Scarlatti als einen langen zwischen secco und accompagnato Rezitativen und Ariosi wechselnden musikalischen Fluss komponiert, der nunmehr von keiner Arie gebrochen und aufgehalten, nur am Ende von dem obligaten Schlusschor gekrönt wird.

Als Aufnahme gibt es eigentlich nur eine Wahl, die unter René Jacobs (aus deren Booklet auc die Interview-Ausschnitte zitiert wurden):

Eine vollkommen überzeugende, wunderschöne Einspielung. Man kann es sich besser kaum vorstellen.
(Oder ich habe zuwenig Phantasie: hat jemand vielleicht bei dieser Aufnahme doch etwas zu meckern?)

Bei jpc ist eine andere - wahrscheinlich nicht komplette, und dazu alte (aus 1970) und nicht HIPpe - Einspielung gelistet, die ich aber nicht kenne:



LG
Tamás
:wink:
Unbekannt Dienstag, 23. März 2010, 14:45
Es gibt ein vergriffenes, aber gebraucht sehr billig erhältliches Insel-Taschenbuch über Griselda, mit komplettem Libretto, Werkeinführung usw.:

Unbekannt Mittwoch, 24. März 2010, 12:52
Gli equivoci nel sembiante 1679
Seine erste Oper - hatte einen großen internationalen Erfolg. Eine der wenigen Opern, die in Wien aufgeführt wurden, obwohl nicht von einem der Kapellmeister... (Cesti, Draghi, Fux,...)


Pirro e Demetrio 1694
Sein größter Erfolg überhaupt. Wurde noch in seinem Leben auch in London aufgeführt.


Il Mitridate Eupatore 1707
Man hält diese Oper für seine gelungenste, obwohl sie damals kein Erfolg hatte.


Carlo re d'Allemagna 1716?
Ich kenne Auszüge davon unter Fabio Biondi (Konzertmitschnitt), und ist sehr beeindruckend. Irgendwo im Netz hab ich gelesen, eine Einspielung sei in Vorbereitung...


LG
Tamás
:wink:
Unbekannt Mittwoch, 24. März 2010, 13:01
Der Stil von Scarlattis Opern (was mitunter auch für seine Oratorien angewendet werden kann), findet man sehr gut auf Wikipedia beschrieben:

Zitat

Scarlatti sah es als vornehmste Aufgabe eines Opernkomponisten, menschliche Leidenschaften mit all ihren Nuancen in Musik auszudrücken. Dazu diente ihm neben einer unerschöpflichen melodischen Inspiration auch ein reichhaltiges harmonisches Vokabular, das auch vor schneidenden Dissonanzen und kühnen Modulationen nicht zurückschreckt. Seine Arienmelodien sind nicht vorrangig als "Ohrwürmer" konzipiert, sondern als spannungsgeladene Gesangslinien, welche die Gefühlslage der singenden Person wie eine Fieberkurve nachzeichnen.
In den Rezitativen achtet Scarlatti vor allem auf eine plastische musikalische Darstellung des Textes und malt besonders gefühlsbetonte oder inhaltlich wichtige Schlüsselwörter mit bildhaften Koloraturen aus. Außerdem wird ihm die Einführung des vom Streichorchester begleiteten Accompagnato-Rezitativs zugeschrieben, das er seit Olimpia vendicata häufig anwendete, um dramaturgisch wichtige Situationen zu unterstreichen.

Zitat

Im Laufe seines Opernschaffens hat Scarlatti die Dimensionen dieser Form kontinuierlich ausgeweitet und den Anteil des Orchesters immer mehr verstärkt. In sämtlichen Arien bildet eine durchlaufende Generalbassbegleitung das harmonische Fundament und in vielen Stücken der ersten Opern auch die einzige Begleitung. Dazu kommen bald einzelne Streichinstrumente, die Vor-, Zwischen- und Nachspiele (Ritornelle) ausführen, aber während des Gesanges pausieren. Die Entwicklung führt schließlich zu kunstvoll durchkonstruierten Gebilden mit dicht verzahntem Vokal- und Instrumentalpart, in denen das musikalische Material gleichmäßig auf den Gesang und die Instrumente (zu denen auch Blasinstrumente kommen) verteilt ist. Scarlatti spart dabei nicht mir kontrapunktischen Künsten, was vielleicht der Grund dafür ist, dass seine letzten Opern beim Publikum, das nach leichterer Kost verlangte, nicht mehr den Erfolg hatten wie seine früheren Werke.


LG
Tamás
:wink:
Unbekannt Sonntag, 25. April 2010, 23:13
Angekündigt ist eine Aufnahme der Oper Carlo Re d'Allemagna mit Fabio Biondi und L'Europa Galante, eine Konzertbesprechung ist hier.
Unbekannt Sonntag, 21. November 2010, 20:31
Guten Abend



Arien aus den Opern "Telemaco", "Il prigioniero fortunato", "Mitridate Eupatore", "La gloria di Primavera" und der Serenata "Erminia" des "gar nicht genug zu rühmenden Cavaliere Alessandro Scarlatti... der mit zunehmenden Alter immer mehr erhabene neue Ideen in seinen Kompositionen verwirklichst" -so schrieb 1723 Th. E. Griffin- sind mit auf dieser



CD mit Simone Kermes und Le Musiche Nove hinreißend eingespielt.

Gruß :wink:

aus der Kurpfalz

Bernhard
Unbekannt Sonntag, 21. November 2010, 21:25

CD mit Simone Kermes und Le Musiche Nove hinreißend eingespielt.
Die habe ich bestellt - und noch nicht erhalten lieber Bernhard ;)

:wink: :wink:

Christian
Unbekannt Sonntag, 21. November 2010, 22:08
Hallo!

Wie schön, dass dieser Thread wieder aufgenommen wurde, gerade heute, wo ich mir eine Liste von Scarlattis Bühnenwerken ausdrucken ließ.

In der Tat, "Mitridate Eupatore" und "Il trionfo della libertà", aufgeführt während des Venediger Karnevals 1707, interessieren mich ganz besonders, da es sich um zwei Tragödien nach französischem Vorbild handelt (tragedie per musica). Schon mit der Form allein wollte Scarlatti gegen die Verflachung des Oper protestieren, denke ich.

Danke für die Infos zu "Griselda" und alle Eure CD-Tips. Frage mich, ob es nicht eine DVD-Produktion einer seiner Opern gibt. Wahrscheinlich (noch?) nicht.
Unbekannt Montag, 22. November 2010, 00:55
Frage mich, ob es nicht eine DVD-Produktion einer seiner Opern gibt. Wahrscheinlich (noch?) nicht.

Das einzige, was ich auf Anhieb finden konnte (keine Ahnung, ob das HIP ist):

Unbekannt Dienstag, 23. November 2010, 06:58
Ich finde es auch schade, dass die Opern Scarlattis nicht so häufig gespielt und aufgenommen werden.

Glücklicherweise kann ich aber "Carlo, Re d'Allemagna" unter Fabio Biondi mein eigen nennen - allerdings komplett :D
Ebenso habe ich einen Mitschnitt des Mitridate - allerdings von 1957 - breiten wir den Mantel des Schweigens über diese Interpretation. :rolleyes:

Weiter habe ich noch Telemaco unter Hengelbrock.

Carlo und Telemaco sind absolut wunderschöne Werke und ich würde es sehr begrüßen, wenn man den Bühnenwerken Scarlattis etwas mehr Aufmerksamkeit widmen würde.
Er steht Händel und Vivaldi in nichts nach.

Aber Scarlatti ist ja nicht der einzige, der langsam mal wiederbelebt werden müsste: Cesti und Porpora sollten ebenfalls mal langsam mehrfach aufgeführt und aufgenommen werden.
Unbekannt Dienstag, 23. November 2010, 08:27
allerdings komplett

8| ich habe bloß einige Arien auf einer CD... :shame: ;( Wo kann man solches Schönes finden?

(Antworte lieber per PN... :D )


LG
Tamás
:wink:
Unbekannt Samstag, 1. Januar 2011, 23:51
Danke für die Infos!

In diesen Tagen durfte ich folgende Aufnahmen von Scarlattis Zimmerkantaten geniessen:



Tiranno Amore - Cantate Da Camera
Quella pace gradita
Poi che riseppe Orfeo
Andate, o miesi sospiri
Ardo e ver per te d'amore
Belta Bruna
+Improvisationen für Cello solo, Adagio aus "Toccata per Cembalo"
Sabine Lutzenberger, Ars Poetica

Eine intime und klar gesungene Aufnahme (einen Vergleich habe ich aber noch nicht). Auch der Aufsatz dazu im Beiheft ist interessant, wenn auch deutsche Übersetzungen der Texte fehlen.
Unbekannt Sonntag, 2. Januar 2011, 01:06
Da die CD von Sabine Lutzenberger & Ars Poetica preiswert zu bekommen ist, habe ich mir sie mal bestellt ...

Ich hatte mir vor kurzem die von Elisabeth Scholl bestellt - und war positiv überrascht. Ich hatte das italienische Ensemble als manchmal etwas durchschnittlich in Erinnerung, aber hier spielen sie sehr gut und ausdrucksstark, und die Sängerin ist von der Musik hörbar inspiriert.



Gia lusingato appieno
Serenata "Notte ch'in carro d'ombre"
Il Nerone "lo son Neron, l'imperator del mondo"
L'Orfeo "Dall'oscura magion del arsa Dite"

Elisabeth Scholl, Modo Antiquo, Federico Maria Sardelli
Unbekannt Sonntag, 2. Januar 2011, 01:12

Er steht Händel und Vivaldi in nichts nach.

Gerade Händel hat sich etliches bei Alessandro Scarlatti abgeschaut, er hat ihn ja in Rom kennengelernt und einige seiner Kompositionen gehört, und später in England einiges von Charles Jennens ausgeliehen, als der Noten aus den Ottoboni-Beständen kaufen konnte. Je mehr Scarlatti ich höre, desto mehr schrumpft meine Achtung vor Händel ...